Zur Occupy-Räumung

Hätte man mir vor 30 Jahren mal jemand gesagt, dass ich mal an der Räumung eines Protestcamps teilnehmen würde, ich hätte ihn sicherlich für verrückt erklärt.

Heute kann ich sagen, dass da einige was verpasst haben. Eigentlich muss man dabei gewesen sein.

Normalerweise wird hier über Uniformierte berichtet, wenn sie sie mächtig daneben benommen haben. Heute kann ich jedoch diesbezüglich nichts negatives berichten. Außer natürlich, dass ich die Räumung des Camps im allgemeinen ablehne und kritisiere.

Die wahrscheinlich 300 mit „Polizei“ markierten Personen haben ihren Job besser gemacht, als man dies als Vorsitzender des Beamtendumm-Fördervereins erwartet hätte. Die nachfolgenden Mitarbeiter des Düsseldorfer Ordnungsamt waren da aggressiver, wie mir Zuschauer der Räumung bestätigen. Überhaupt ist es erstaunlich wieviel Mitarbeiter das Düsseldorfer Ordnungsamt beschäftigt.

Während der Räumung waren Kamerateams des WDR, von SAT1 und RTL anwesend. Inzwischen muss festgestellt werden, dass die Räumung des Occupy-Camps von den Medien weitgehend totgeschwiegen werden soll. Eine Berichterstattung über die Räumung gab es in den Düsseldorfer-Lokalzeiten des WDR. Weitere Berichte wurden nicht gefunden.

Über ähnliche Ereignisse in Ägypten, Libyen oder Syrien wird regelmäßig umfangreicher berichtet. Das übliche halt!

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